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Moskau wurde 1147 von dem Grossfürsten Yuri Dolgoruky gegründet, welche einen Befestigung (Kreml) zwischen den
Flüssen Moskva und Neglinnaya legen liess. Mit dem Wachstum der Stadt wurden neue Befestigung nötig, zu
welchen auch eine Reihe von Klöstern etwas ausserhalb dienten. So wurde 1282 das Danilov Kloster erbaut. Gründer
war der Sohn von Alexander Nevsky, Prinz Daniil Alexandrovich, der spätere Herrscher von Moskau und Gründer der
Rurik Dynastie. Einen weiteren Ausbau der Klosteranlage erlebte Danilov unter der Herrschaft von Ivan dem schrecklichen.
(1547-1584) . Im 17. Jahrhundert schliesslich wurde die Kathedrale mit 10 Türmen umgeben und ein Krankhaus angebaut.
Heute dominiert die Kathedrale der Dreifaltigkeit den Klosterkomplex, welche im Neoklassizistischen Stil erbaut wurde.
Nach der Oktoberrevolution 1917 wurde das Kloster offiziell geschlossen, doch blieben die Mönche bis 1930.
Schliesslich wurden unter der Sowjetmacht das Kloster in ein Kinderheim umgewandelt. 1983 übergab der Staat das
Kloster wieder der neuerstarkten Russisch-Orthodoxen Kirche, welche die Anlage umfassend restaurieren liess.
Aus Anlass des 1000-jährigen Bestehens des Christentums in Russland, ernannte der Patriarch von Moskau und Russland 1988 Danilov zu seiner Residenz. Eine Pressezentrum und 5-Sterne Hotel, welches
zu den besten der Stadt gehört, wurden zur Anlage hinzugefügt. Somit ist Danilov ein Ort der Begegnung zwischen Neu und Alt geworden.
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