Faszination Transsibirische Eisenbahn

Die Transsibirische Eisenbahn war schon zur Zeit ihrer Inbetriebnahme gegen Anfang des 20. Jahrhunderts eine Legende. Mit über 9.200 Kilometern ist die ursprüngliche Strecke zwischen Moskau und Wladiwostok bis heute die längste durchgehende Eisenbahnverbindung der Erde. Von der russischen Hauptstadt aus fährt die Transsib durch die Weiten Zentralasiens und durchquert dabei nicht weniger als sechs Zeitzonen. Eine beliebte Alternativroute ist die Strecke Moskau – Peking, für die der Zug insgesamt 16 statt 18 Tage benötigt.

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Eintauchen in eine andere Welt

Warum die Transsibirische Eisenbahn eine solche Faszination auf Menschen aus aller Herren Länder ausübt, wird spätestens dann deutlich, wenn der Zug Europa verlässt. Der Übergang nach Asien im Uralgebirge wird nach exakt 1.777 Kilometern von einem Obelisken markiert, der vom Zugfenster aus zu sehen ist. Allmählich verlässt man den europäischen Einflussbereich und taucht in eine neue, unbekannte Welt ein. Nach drei Tagen hat man das Gefühl, schon seit drei Wochen unterwegs zu sein – so etwas erlebt man nur auf einer Reise mit der Transsib.

Ihre Reise führt Sie durch endlose Gebirgs- und Waldlandschaften über Jekaterinburg, Nowosibirsk und Krasnojarsk nach Irkutsk. Während der Haltezeiten können Sie sich die Beine vertreten und das geschäftige Treiben an den Bahnhöfen beobachten. Von der typisch europäischen Hektik ist in den Weiten Zentralasiens wenig zu spüren. Ganz automatisch passt man sich dem Lebenstempo der Menschen an und schaltet einen Gang zurück. Die Transsibirische Eisenbahn ist für ihre entschleunigende Wirkung auf die Reisenden bekannt: Die meisten Passagiere fühlen sich nach ihrer Rückkehr ausgeglichener als je zuvor.

Landschaftliche Schönheiten in Hülle und Fülle

Fast jeder, der schon einmal mit der Transsibirischen Eisenbahn gereist ist, schwärmt von der einzigartigen Natur, die sich entlang der Route erstreckt. Ein echter Höhepunkt einer jeden Transsib-Reise ist die sibirische Taiga – eine der wenigen Regionen der Erde, die sich dem Zugriff der Zivilisation weitgehend entzogen hat. Hobby-Fotografen mit einem Faible für Landschaftsaufnahmen bekommen auf ihrer Fahrt durch die Steppen und Nadelholzwälder, die für die russische Taiga so typisch sind, ausgiebig Gelegenheit zum Schiessen von Bildern.

Ein weiterer Grund, warum sich die Transsibirische Eisenbahn einer ungebrochenen Popularität erfreut, ist die vielfältige Tierwelt des russischen Ostens. In der Waldtundra sind Elche, Wölfe, Braunbären, Luchse, Kojoten sowie zahlreiche Hirscharten heimisch. In den borealen Wäldern sind unter anderem Streifenhörnchen, Flughörnchen und Biber zu finden. Zwischen Amur und Wladiwostok leben ausserdem die weltweit letzten Sibirischen Tiger und Amurleoparden. Wer schon immer einmal Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachten wollte, kann dies auf einer Reise mit der Transsib tun.